25.06.2009 - 25.06.2009, Hamburg: Gesundheitliche Chancen sind abhängig von der Milieuzugehörigkeit. Familien und Kinder, die in schwierigen Lebenslagen aufwachsen, können auf weniger Ressourcen zurückgreifen – Erfolg versprechende Ansätze der Prävention und Gesundheitsförderung müssen die Lebenswelt der Kinder und Familien berücksichtigen. Auf der Tagung stehen die Lebensrealitäten armer Familien und Kinder aus Hamburg im Mittelpunkt – neueste Studien beleuchten ihre Lebenssituationen aus unterschiedlichen Perspektiven: Die Studie „ Spielräume sozial benachteiligter Kinder“ spricht Kinder aus Hamburg-Jenfeld als Experten an und rückt ihre Sichtweise in den Mittelpunkt. „Gesundheit beginnt in Familie“ lautet der Titel der Studie, die u. a. in einer Hamburger Mutter-Kind-Einrichtung untersucht inwieweit eine gezielt ressourcenorientierte Praxis zu verbessertem Gesundheitsbewusstsein, Gesundheitsverhalten und Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen in den Familien führt. Damit Präventionsangebote nachhaltig erfolgreich sind, müssen sie an den Lebenswelten ansetzen - denn einseitig auf Selbstverantwortung aufbauende Kampagnen können zu Überforderung führen und den Exklusionsprozess beschleunigen. Unterstützung bietet das Konzept des Diversity-Managements: dieser Ansatz ermöglicht die Wahrnehmung und Anerkennung vielfältiger Lebensrealitäten mit dem Ziel die Stärken zu stärken. Die Tagung verfolgt das Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik gemeinsam zu fördern, Ergebnisse aus neuen Untersuchungen bekannt zu machen und Anstöße für ihre Umsetzung zu geben. Die Veranstaltung wendet sich an Mitarbeiter/innen aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Familie, Bildung und Stadtentwicklung. Die Teilnahmegebühr beträgt 30,00 €. Die Anmeldung ist unter der URL https://www.hag-gesundheit.de/veranst...staltungen_pi2[event]=32 online möglich.

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